Kategorie: Musik

  • La Bête Blooms – Breaking

    ‚Think Slowdive meeting Pixies, thrown in with a bit of Kurt Cobain’s Incesticide guitar and you pretty much have it.‘

    Lauren Laverne von der BBC bringt es auf den Punkt. La Bête Blooms sind eine Postpunkcombo aus dem britischen Hull und haben mit ‚Breaking‘ einen saustarken Song am Start.

    La Bête Blooms: Facebook

  • North Downs – Nothin‘

    • North  Downs kommen aus Großbritannien und haben bisher genau einen Song am Start. Das ist praktisch alles, was ich über die Band weiß. Der Song namens „Nothin’“ ist ein Cover eines Songs von Townes Van Zandt. Das Original kenne ich nicht, aber die Version des Trios (?) ist ein ziemlich cooles Electronicastück. Groove und Atmosphäre! Sehr schick. Bin gespannt, was da so folgen wird.

    North Downs: WebseiteFacebook

    Foto: Jessica Piper

  • Radkey – Dark Black Makeup

    radkey

    Die drei Brüder Isaiah Radke, Solomon Radke und Dee Radke sind das Trio Radkey. Ihre ersten EPs erschienen 2013 und beide hatte ich hier bei human cannonball. Der an den Drums sitzende Solomon zählte damals gerade 15 Jahre, seine beiden Brüder sind 2 bzw. 4 Jahre älter.

    Bereits im letzten Jahr erschien dann das erste Album „Dark Black Makeup“, welches mit 13 großartigen Punkperlen gespickt ist. Der Sound der Band erinnert, nicht zuletzt wegen der unglaublichen Stimme des Sängers Dee, an die Misfits. Radkey sollen, und ich bedaure es sehr, dass ich dies nicht aus eigener Erfahrung bestätigen kann, live eine richtige Wucht sein.

    Und warum schreibe ich das alles hier nochmal, obwohl das Album schon ein Jahr auf dem Buckel hat? Weil der Titeltrack „Dark Black Makeup“ einfach geil ist und seit Vorgestern offiziell das folgende Video verpasst bekommen hat.

    Radkey: Webseite / Facebook

  • Crystal Fairy – Drugs On The Bus

    Crystal Fairy

    Wow! King Buzzo & Dale Crover (Melvins), Teri Gender Bender (Le Butcherettes) und Omar Rodriguez-Lopez (At The Drive-In/Mars Volta). Und damit haben wir eine neue Supergroup namens Crystal Fairy, die heute ihren ersten Song vorgestellt hat.

    „Drugs On The Bus“ ist eine ordentliche Walze mit fetten Riffs, leicht verschleppten Drums, dem kräftigen Gesang von Teri Gender Bender und einer ziemlich geilen Orgel.

    Die Single erscheint noch diesen Monat, das selbstbetitelte Album kommt dann am 24. Februar auf Ipecac Records.

    Crytal Fairy: Facebook

  • Fujiya & Miyagi – Outstripping (The Speed of Light)

    fujiya-miyagi

    Die Briten Fujiya & Miyagi sind gerade dabei, 3 EPs veröffentlichen, die sie sinnvollerweise EP1, EP2 und EP3 benannt haben.

    EP1 ist Ende Mai erschienen, und auf ihr findet sich unter anderem das tolle „Serotonin Rushes“. EP2 erscheint am 28. Oktober, EP3 soll im Frühjahr nächsten Jahres folgen. Alle drei EPs erscheinen auf Vinyl, wobei mit EP1 ein sehr schönes Gatefoldcover mitgeliefert wird, in dem dann alle drei Scheiben Platz finden.

    „Outstripping (The Speed of Light)“ heißt der erste Vorgeschmack auf die zweite Platte, und acuh für diesen Song gilt, was ich schon zu „Serotonin Rushes“ geschrieben habe:

    Der bandtypische, eher gehauchte Gesang von David Best ist unverkennbar und „Serotonin Rushes“ groovt von Anfang an ziemlich fett und schielt ganz klar auf die Tanzfläche. Ein sehr cooler Song, gefällt mir ausgesprochen gut!

    EP2 kann man hier vorbestellen. EP1 ist ebenfalls noch erhältlich.

    Fujiya & Miyagi: Webseite / Facebook

  • The Pigeon Detectives – Lose Control

    The Pigeon Detectives

    Im Februar soll das neue, fünfte Album von The Pigeon Detectives erscheinen. Morgen veröffentlicht die Band aus Leeds die erste Single „Lose Control“, und vor ein paar Stunden hat sie den Song via Soundcloud vorgestellt.

    Für mich war die Band musikalisch immer in einem Topf mit den Wombats. Hektisch und treibend, aber mit großem Hang zu poppigen Melodien und viel mehrstimmiger Gesang. Und wie The Clash immer die Gitarre auf dem Offbeat. Großartig!

    „Lose Control“ rückt davon etwas ab, und ist nicht mehr so hektisch, auch wenn die Drums nach wie vor treiben. Trotzdem großartig!

    The Pigeon Detectives: Webseite / Facebook

  • Gurr – Walnuss / Walnuts

    Gurr

    Vor ein paar Monaten hatte ich den Song „No New Friends“ des Berliner Duos Gurr entdeckt. Der stammt von der EP „Furry Dream“ aus dem letzten Jahr, und Gurr drücken da ziemlich auf die Tube.

    Im Juli diesen Jahres erschien dann „Moby Dick“. Auf der ersten Single des kommenden Debütalbums „In My Head“ geht es verhaltener zu. Statt Verzerrung ist mehr Hall auf der Gitarre, etwas weniger Tempo. Fertig ist ein toller Indie-LoFi-Popsong.

    Schon seit dem 16. September gibt es die zweite Single „Walnuss/Walnuts“ mit zwei A-Seiten. Ein Song in zwei Versionen, genauer gesagt einmal mit deutschem und einmal mit englischem Text. Es handelt sich abermals um eine ganz wunderbare LoFi-Popperle mit verhallter Gitarre und sehr symphatischem Gesang. Und wie gemacht für die Indietanzböden des Landes.

    Für das Video wurde die englische Version des Songs genommen; mir persönlich gefällt die deutsche Version besser, allein schon wegen des wiederholt dazwischengeworfenen „So schön!“!

    „In My Head“ erscheint am 14. Oktober.

    Gurr: Facebook

    via The Postie

  • Matt Boroff – Grand Delusion & What A Shame

    Matt Boroff

    Matt Boroff ist bereits seit Ende der 80er im Musikzirkus unterwegs. Damals spielte er mit seiner ehemaligen Band unter anderem im Vorprogramm von Nirvana und Kyuss. Anfang des Jahrtausends zog der in New Jersey geborene Boroff der Liebe wegen nach Österreich, gründete dort Matt Boroff & the Mirrors und ist seit ein paar Jahren als Solokünstler unterwegs.

    Diesen Freitag erscheint das neue Album „Grand Delusion“, und hierfür hat Mr Boroff überaus interessante musikalische Unterstützer gehabt. Produziert hat das Album Alain Johannes (QOTSA, EoDM, Them Crooked Vultures, Desert Sessions). Am Schlagzeug half u.a. Jack Irons (RHCP, Pearl Jam) aus. Und Mark Lanegan (QOTSA) ist mit von der Partie und unterstützt gesanglich auf einem Stück! Aber stimmlich muss sich der Wahlösterreicher wahrlich nicht verstecken, sein Gesang ist nämlich ähnlich markant und rauchig.

    Musikalisch hört man die Desertrockwurzeln noch und Blues schaut um die Ecke. Ein absoluter Knaller ist der abgehangene Titeltrack „Grand Delusion“ mit seiner feinen Flimmerorgel im Hintergrund. Etwas wuchtiger wird es bei der Single „What A Shame“, zu dem das unten eingebettete Video erschienen ist.

    Matt Boroff: Webseite / Facebook

  • October Drift – Cherry Red

    October Drift

    Ein guter Song kann manchmal so einfach sein. Ein rollender Bass, ein treibender Rhythmus und ein mächtiger Refrain. Fertig ist Cherry Red, der neueste Kracher von October Drift.

    Das schreibt Nico über „Cherry Red“ von October Drift, und er vergleicht  sehr passend noch mit dem Grungesound der Neunziger. Das Quartett aus dem britischen Somerset veröffentlicht am 7. Oktober die EP „This Is Nowhere“, auf der der Song enthalten sein wird.

    Hammersong!

    October Drift: Webseite / Facebook

    via Nicorola

  • ISAN – Parley Glove

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    Oh, einer meiner Lieblingsacts der entrückten Electronica veröffentlicht nach sechs Jahren ein neues Album. Antony Ryan und Robin Saville sind das wunderbare Duo ISAN. Seit zwei Dekaden veröffentlichen die beiden auf dem Label Morr Music ihre tollen Soundlandschaften, und ihr Album „Meet Next Life“ gehört zu meiner engeren Auswahl der Alben für die Insel. Morr Music schreibt über die Musik von ISAN:

    electronic soundscapes, delicate rhythms and occasional odd sounds – weaved into a pulsating, ever-morphing whole

    „Glass Bird Movement“ heißt das neue Album, welches die beiden über die Distanz zwischen England und Dänemark zusammengefrickelt haben. Es ist das mittlerweile 8. Album und erscheint am 14. Oktober. Der erste Track „Parley Glove“ gibt einen superben Vorgeschmack.

    ISAN: Webseite / Facebook