The Coral – Holy Revelation

The Coral

„Distance Inbetween“, das neue Album der Liverpooler The Coral, welches am 18.März erschienen ist, läuft seitdem bei mir hoch und runter. Ein großartiges Album voller fantastischer Songs, die alle leicht psychedelisch und sehr britpoppig daherkommen. Das ist zeitloses, großes Songwriting! Die Songs rollen, wie bei den Kinks, da steckt der Rave von den Stone Roses drin, Blur und Oasis und Kula Shaker gucken um die Ecke. Alles ist so gut, dass ich mich derzeit nicht satthören kann. Ein kommender Klassiker, und auf jeden Fall ein sicherer Anwärter auf einen oberen Platz in meinen Jahrescharts.

Gestern hat die Band ein neues Video zu „Holy Revelation“, einem der vielen Kracher des Albums, veröffentlicht, und somit kann ich mir The Coral endlich auch ins Blog kleben!

The Coral: Webseite / Facebook

The Kills – Heart Of A Dog

The Kills

„Heart Of A Dog“ heißt der 2. fantastische Vorbote des kommenden The Kills Albums. Der Song ist wieder leicht verschleppt, hat ein lässiges Gitarrenriff und rockt! Das schraubt meine Erwartungen an das Album nochmal mächtig nach oben, und ich bin sicher, dass mich das Duo nicht enttäuschen wird.

Die Band selber gab bei Facebook das folgende Statement zum Song/Video ab:

We are very very especially pleased to release our new music video for Heart of A Dog!

It was shot all day and into the night in Los Angeles by our dear friend, the tremendous talent, Sophie Muller. We love this video. We love it because it’s fucking fun. Muscle cars and backflips. Palms trees and cacti. Dogs and dice. Neon and sunshine. We hope you love it as much as we do.
VROOM VROOM. Love, The Kills.

„Ash & Ice“ erscheint am 3. Juni.

The Kills: Webseite / Facebook

Delorean – Muzik

Delorean

Delorean haben ganz bestimmt einen der besten Bandnamen. Und sie machen gute Musik. Ihr neues Album trägt den Namen „Muzik“ und wird am 22. Juni erscheinen. Der Titeltrack, zu dem Vorgestern das unten eingebettete Video erschienen ist, ist ein klasse Popsong. Die Basken schaffen darin eine besondere Stimmung, auf die ich in letzter Zeit ziemlich stehe. Das ist melancholisch, sanft, dabei sehr tanzbar und driftet nie ins Beliebige ab.

Früher hätte ich das mit ziemlicher Sicherheit furchtbar gefunden, mittlerweile feier ich sowas ab!

Delorean: Webseite / Facebook

The Scenes – Hypermobility

The Scenes

Punkrock aus Finnland hatte ich noch nicht bei human cannonball. The Scenes kommen aus dem finnischen Oulu und sind gleich zu sechst. Die Bandmitglieder sind Konsta Koivisto (Vocals), Miki Liukkonen (Gitarre), Atte Loponen (Gitarre), Olli Vimpari (Drums), Matias Haataja (Bass) & Joni Seppänen (Piano/Keys).

Ziemlich energiegeladenen Krach mit Einflüssen aus Hardcore, Noiserock und Emo machen die Jungs. Der Knallersong „Hypermobility“ stammt vom am 12. Februar erschienenen Album „Sex, Drugs and Modern Art“.

The Scenes: Webseite / Facebook

Lou Rhodes – All The Birds

Lou Rhodes

Nach dem unglaublich guten letzten Lamb Album wird Sängerin Lou Rhodes wieder auf Solopfaden wandeln. Am 22. Juli erscheint Ihr neues, 4. Soloalbum „Theyesandeye“ und kann bereits jetzt bei Pledgemusic vorbestellt werden (eins der signierten Vinylexemplare wird dann bald in meinem Briefkasten sein).

Als erstes Stück gibt es das ganz wunderbare „All The Birds“, eine sehr atmosphärische Ballade mit schöner Akustikgitarre und einem kurzen verhaltenen Ausbruch im Mittelteil, bei dem der Song sich einmal voll entfaltet. Das wiederholt sich kurz zum Ende und ist einfach schön! Wohlfühlmusik!

Lou Rhodes: Webseite / Facebook

Weaves – Candy

Weaves

Es gibt den nächsten Song vom am 17. Juni erscheinenden Debütalbum der Weaves. Das großartige „One More“ hatte ich hier vor ca. 1 Monat vorgestellt. „Candy“ ist nicht minder großartig, klingt aber, wie Nico richtig anmerkt, etwas vertrackter.

Ich mag den Song sehr. Er hat eine ganz besondere Dynamik mit wechselnden Laut-Leise-Passagen, diesen leicht schrägen und knorrigen Sound, der die Band aus Toronto unverwechselbar macht, und ein wuchtiges Ende. Wirklich ein tolles Stück Noiserock!

Weaves: Webseite / Facebook / Bandcamp
via NICOROLA

The Franklys – Comedown

The Franklys

Die Band The Franklys kommt aus London und macht Garagenrock mit Einflüssen aus den 60ern und 70ern. Das ist laut, hat dicke Riffs und bringt Spaß. Die 4 Frauen haben bis jetzt 3 Singles und 2 EPs in Eigenregie veröffentlicht. Derzeit wird am Debütalbum gearbeitet, welches allerdings erst Anfang 2017 erscheinen soll.

„Comedown“ ist der neueste Output, ein schicker kraftvoller Rocksong, der Ende März erschienen ist! So einer, wie ich es gerne beschreibe, zum Fäuste recken und Kopf schütteln!

Wer Anfang Mai in Berlin weilt, kann die Band live sehen, denn am 7. Mai geben The Franklys ein Konzert im Badehaus Szimpla.

The Franklys: Webseite / Facebook

Fujiya & Miyagi – Serotonin Rushes

fujiya-miyagi

Die Band für den besonderen Elektropop, Fujiya & Miyagi, hat dieses Jahr etwas Besonderes vor. 3 EPs wird das englische Quartett dieses Jahr veröffentlichen. EP1 erscheint am 27. Mai, die anderen folgen im Laufe des Jahres.
Wissenswert für die Vinylliebhaber (also auch für mich): es wird die EPs wohl ausschließlich auf Vinyl geben. EP1 kommt im Gatefoldcover mit Slots für die anderen beiden Scheiben. Über evtl. Downloadcodes gibt es keine Infos. EP1 kann ab sofort über die Bandwebseite vorgeordert werden.

Seit gestern kann man sich den ersten von 4 Songs der ersten EP auf Soundcloud anhören. Der bandtypische, eher gehauchte Gesang von David Best ist unverkennbar und „Serotonin Rushes“ groovt von Anfang an ziemlich fett und schielt ganz klar auf die Tanzfläche. Ein sehr cooler Song, gefällt mir ausgesprochen gut!

Fujiya & Miyagi: Webseite / Facebook

The Heavy – What Happened To The Love?

The Heavy - Photo Credit Francesca Allen

Wie konnte es passieren, dass eine Band wie The Heavy bis jetzt an mir vorbei gegangen sind? Das Quartett aus dem englischen Bath macht eine der Mischungen, auf die ich total abfahre:
Rock aus der Garage mit einer ordentlichen Portion Soul! Stylisch, dreckig, sexy, infektiös, extrem tanzbar!

Ich werde mir den kompletten Backkatalog zulegen müssen, der aus mittlerweile 4 Alben besteht. Album Nr. 4 ist ganz frisch letzte Woche erschienen und trägt den Namen „Hurt & The Merciless“.

Aus dem Album stammt die Singleauskopplung „What Happened To The Love?“, zu dem es das unten eingebettete Video gibt. Eine Hammernummer!
Nochmal: Stylisch, dreckig, sexy, infektiös, extrem tanzbar! Und mit Handclaps im Mittelteil. Mit Handclaps kriegt man mich ja immer!

Im Mai/Juni kommen The Heavy für ein paar Livetermine nach Deutschland:

  • 22.05.2016 Köln, Luxor
  • 23.05.2016 Berlin, Columbia Theater
  • 18.06.2016 Frankfurt, Batschkapp
  • 25.06.2016 Neuhausen o.E, Southside Festival
  • 26.06.2016 Scheessel, Hurricane Festival

The Heavy: Webseite / Facebook
Photo Credit: Francesca Allen

Ofelia K – Cinco

Ofelia K

Die in Los Angeles beheimatete Sängerin Ofelia K hat einen neuen Song. „Cinco“ erscheint am Freitag als Single und ist der erste Vorbote ihrer nächsten EP.

„Cinco“ ist bemerkenswert. Die erste EP war noch geprägt von eher leisen Tönen und näher am Singer/Songwriter-Genre. Jetzt sind wir voll drin im Pop der experimentellen Art mit einer aufwändigeren Produktion, ungewöhnlichem Arrangement, äußerst interessanten Rhythmen, vielen Wendungen, scharfen Sounds und natürlich Ofelia Ks sehr hübscher Stimme. Dazu kommt einer der lässigsten Songbeginne des Jahres. Hitverdächtig!

Ofelia K: Webseite / Facebook