Weirdo – Armanio & Butter

WEIRDO

Auf der Webseite nur ein blinkender Schriftzug, der auf 2 Songs bei Soundcloud verlinkt. Auch auf dem Facebookprofil keine Infos, um wen es sich bei WEIRDO handelt. Folgt man den Einträgen im Profil gelangt man auf diverse britische Blogs, wo man zumindest erfährt, dass es sich um einen aus dem britischen Brighton stammenden Künstler handelt, der derzeit in Berlin wohnt. Nach eigener Aussage ist er Mitglied einer „Buzz Band“ und bleibt als WEIRDO anonym, damit keine Querverbindung hergestellt wird. Anscheinend befürchtet er eine Herabwertung seines anonymen Outputs.

Dies scheint allerdings vollkommen unbegründet, denn „Armanio“ und das nicht lang davor erschienene „Butter“ sind 2 unglaublich infektiöse Indiepoptracks. „Butter“ ist super mit seinem Xylophon, Synthies und an einer Stelle mit einem deutschen Vocalsample. Aber mir hat es besonders das ins Tanzbein gehende „Armanio“ angetan. Ein Hit Hit Hit!!! Wer auch nur ansatzweise was mit WhoMadeWho, Hot Chip, STRFKR oder Metronomy anfangen kann, der sollte sich WEIRDO anhören!

Eine EP hat WEIRDO nach eigenen Angaben fertig. Ich bin gespannt auf die weiteren Songs. Könnte ein absoluter Knaller werden!

Weirdo: Webseite / Facebook

Lovelace – Grizzly

Lovelace sketch - Chris Savill final

Die derzeit in Berlin lebende US Amerikanerin Rebecca Whitbread aka Lovelace wird irgendwann diesen Sommer Ihr Album „Lands“ veröffentlichen, von dem das wunderbare „Grizzly“ am 20. Mai vorab als Single erscheinen wird.

Das zusammen mit ihrer 5-köpfigen Band aufgenommene Stück ist inspiriert von intensivem Hören der Experimentalrocker Grizzly Bear. Mellotronsamples, glockenklarer Gesang und ein sanfter Paukenbeat lassen den Song ein wenig abgerückt und verträumt und doch überaus catchy erscheinen. Das erinnert mich an die eben bereits erwähnten Grizzly Bear, an Kate Bush und auch an Björk!

Lovelace: Webseite / Facebook

The Cradles – You Can’t Stop Thinking About Me

The Cradles

Knapp 2 Jahre ist es her, dass ich hier The Cradles aus Cardiff mit Ihrer Debütsingle vorgestellt habe (die es hier nach wie vor zum „nameyourpeice“-Tarif gibt). Seitdem ist das Quintett fleißig getourt und hat ein paar weitere Songs veröffentlicht.

Der neueste Song trägt den Namen „You Can’t Stop Thinking About Me“, kann genau seit heute auf Soundcloud angehört werden und erscheint offiziell als Single am 29.07. Die Waliser haben damit einen einen kurzes (2:37) aber sehr tolles Britpopstück mit Melodie und Schmacht abgeliefert. Tolle Gitarre, tolle Background Vocals, toller Refrain, alles toll! Jetzt muss da bald mal ein Album folgen.

The Cradles: Facebook / Soundcloud

Holy Pistol Club – So Long

Holy_Pistol_Club

Holy Pistol Club kommen aus dem schottischen West Dunbartonshire, was in der Nähe Glasgows liegt. Eine EP und eine Single hat das Quintett bisher veröffentlicht. Die A-Seite der Single heißt „So Long“, wenn man bei einem digitalen Release überhaupt noch von einer A-Seite sprechen kann. Erschienen ist das gute Stück bereits Ende Februar, ist mir aber gerade erst untergekommen.

Die Band hat damit eine kleine Hymne mit treibenden Drums und kraftvollem Gesang abgeliefert. Das erinnert mich angenehm an die frühen Killers, hat also einen hohen Tanz- und Mitgröhlfaktor. Sehr schick!

Holy Pistol Club: Facebook

Radiohead – Burn The Witch

Radiohead_Burn_the_witch

Ich bin viel zu spät, das Ding ist ja schon überall präsent. Hier, hier und hier zum Beispiel. Aber das ist ja kein Wettbewerb (hallo nach München), und dieser Song muss in mein Blog! Nachdem Radiohead ihre komplette Internetpräsenz, also Webpage und Social Media Kanäle, gestern komplett gelöscht hatten, ist das Netz das erste Mal quasi explodiert vor Aufregung und Spekulation. Jetzt ist die Katze aus dem Sack, und das Netz explodiert abermals. „Burn The Witch“ heißt der neue Song von Radiohead. Er ist sehr gut. Nein, großartig ist er, und hat hat ein tolles Stopmotion-Video. Auf Ihrer Homepage haben Radiohead das Video eingebettet.

Und wenn Du weißt, wie Du die Sperre umgehen kannst, dann kannst Du Dir das Video auch auf Youtube ansehen.

Radiohead: Webseite / Facebook

COOGANS BLUFF – Back To The One

Coogans Bluff

„Flying To The Stars“ heißt das neue Album von Coogans Bluff, und es erscheint am 27. Mai. Zum Reinschnuppern gibt es den Song „Back To The One“ auf Soundcloud, aktuell auch als kostenlosen Download (der DL ist zeitlich limitiert, also beeilen :-)).

Brereits seit 2003 ist die Band aus Rostock/Berlin unterwegs und hat mittlerweile nach einigen Umbrüchen und Neufindungen einen ziemlich ausgefeilten Sound. „Back To The One“ ist ein Groovemonster, bei dem ich sofort an Südstaaten, Sumpf und Voodoo denke. Live wird hier in irgendeinem kleinen Kellerclub so lange gespielt, bis der Schweiß von der Decke tropft. Alternativ gibt man ein Konzert im Garten irgendeiner Redneckhütte, während der Schwager den Bourbon illegal in der Baracke nebenan brennt. Mit anderen Worten: es rockt wie Sau!

Im Mai haben die Jungs noch ein paar Livetermine, ebenso dann noch später im Jahr:

  • 13.05.2016 – Chemnitz, AJZ
  • 14.05.2016 – Lübeck, Treibsand
  • 15.05.2016 – Wredenhagen, Café Scheune
  • 13.08.2016 – Finkenbach, Finkenbach Festival
  • 20.08.2016 – Waffenrod, Woodstock Forever Festival
  • 21.10.2016 – CH Luzern, Treibhaus
  • 22.10.2016 – CH Martigny, Les Caves Du Manoir
  • 12.11.2016 – Holzminden, Tonenburg

Coogans Bluff: Webseite / Facebook

we had to leave. – Small Voices

we_had_to_leave-Band_Foto_1_-_Oliver_Schweers

Übermorgen, am 29.04., erscheint das erste Full Length Album der Bremer Combo we had to leave.. Seit 2013 spielt die Band mit den Musikern Julian Bendixen, Torben Germer und Christian Heinze in dieser Form zusammen, und 2014 erschien eine erste EP.

Auf dem jetzt erscheinenden Album „A Rather Confident Thought“ spielen we had to leave. sehr schönen intelligenten Indiepop. Immer ein wenig um die Ecke gedacht und immer in Richtung Tanzfläche geschielt. Viel Melodie und vertracktes Drumming und Gitarrenspiel mit Anleihen im Mathrock. Referenzen? Foals, Two Door Cinema Club!

Die erste Single heißt „Small Voices“ und hat all das, was ich eben schrieb. Auf eine kleine Recordreleasetour geht die Band im Mai auch:

  • 04.05 – Tower – Bremen
  • 05.05 – Polyester – Oldenburg
  • 06.05 – Astra Stube – Hamburg
  • 07.05 – Alte Mu – Kiel
  • 14.05 – Kukulida- Dresden
  • 15.05 – Auster Club – Berlin

we had to leave.: Webseite / Facebook

Happy Accidents – Leaving Parties Early

Happy Accidents

Happy Accidents ist ein sehr hübscher Bandname. So genannt haben sich die Brüder Rich and Neil Mandell sowie Phoebe Cross als sie sich 2014 zusammenfanden. Noch im selben Jahr brachte das Trio in Eigenregie eine erste EP raus, welche man bei Bandcamp zum „nameyourprice“-Tarif erwerben kann. Wunderbar druckvoller und melodiöser Punkpop/-rock ist das, der das Rad nicht neu erfindet, aber sehr schön frisch klingt.

Mittlerweile sind die Londoner beim kleinen britischen Label Alcopop (auch ein hübscher Name) unter Vertrag, und am 1. Juli erscheint das Debütalbum „You Might Be Right“.

„Leaving Parties Early“ heißt der sehr tolle erste Track aus dem Album!

Happy Accidents: Facebook / Bandcamp

FEWS – 100 Goosebumps

FEWS

Vor ca. einem halben Jahr hatte ich FEWS hier mit den Songs „ILL“ & „The Zoo“ vorgestellt. Damals war ich sehr angetan vom treibenden und etwas düsteren Postpunk des Quartetts.

Die beiden Songs werden auf dem Debütalbum der Band, welches am 20. Mai erscheint, zuammen mit 8 weiteren Liedern vertreten sein. Eins davon ist das hervorragende „100 Goosebumps“, zu dem FEWS frisch das folgende Video vorgestellt haben. Der Song drückt gut auf die Tube und gefällt mir bis jetzt am besten. Ich bin ich sehr gespannt auf das Album.

FEWS: Webseite / Facebook
via NEØLYD

Trümmer – Nitroglyzerin

Truemmer_von_Alexandra Kinga Fekete

Nächste Woche erscheint das neue Album „Interzone“ von Trümmer. Im Februar war ich schon vom ersten Song begeistert, den die Band dazu vorgestellt hat. Heute hat die Band mit „Nitroglyzerin“ den nächsten Song zum vorab Genießen veröffentlicht.

Ein ganz feiner Song ist das. Anscheinend hat das in Hamburg wohnende Quartett fleißig New Yorker Post Punk, DFA Records und Konsorten gehört und sich davon inspirieren lassen. Die Gitarre ist funky, der Bass ist Disco und die High Hat vielbeschäftigt. Klasse!

In den nächsten beiden Wochen habt Ihr die Möglichkeit, Trümmer live zu sehen. Sie erwecken ihren fiktiven Ort des neuen Albums, die Interzone, tatsächlich zum Leben. Vom 26.04. bis 29.04. in Hamburg, am 03.05. in Berlin und am 06.05. in Köln ist die Band mit ihrer Pop-up-Bar „Interzone Bar“ auf Tour.

Trümmer: Webseite / Facebook