Sharon Jones & the Dap-Kings – I’m Still Here

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Die großartige Sharon Jones, eine der aktuell besten Soulsängerinnen, macht seit diversen Alben mit Ihrer Begleitband, den Dap-Kings, allerfeinsten Soul, wie er für mich klingen muss. Kann man Retro nennen, kann man auch zeitlos nennen. Warm und voller, nun ja, Seele!

Ende des Monats kommt in den USA eine Dokumentation über Sharon Jones on in die Kinos. „Miss Sharon Jones“ thematisiert die Krebserkrankung, die 2013 bei der Sängerin diagnostiziert wurde, und den Kampf dagegen.

Much like the film, the soundtrack gives you an intimate, candid look into the life of a woman who refuses to be defined by the challenges she faces.

Der Soundtrack zum Film hat neben ausgesuchen Klassikern der Combo auch den fantastischen neuen Song „I’m Still Here“. Wie könnte er auch anders heißen.

Sharon Jones & the Dap-Kings: Webseite / Facebook

Hot Dreams – Plungepool

Hot Dreams

Eine wundervolle Single ist ihnen da gelungen. Erstaunlich reif klingen die vier Jungs aus London da und erinnern ein wenig an die Foals oder auch an die White Lies.

Das schreibt Nico über den ersten Song der Hot Dreams, einem jungen Quartett aus London. Und dem ist nichts hinzuzufügen! Toller Song!

Hot Dreams: Facebook
via NICOROLA

Metronomy – Night Owl

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Uff, ein paar Tage mit anderen Dingen beschäftigt, und jetzt muss ich erstmal alles sortieren, was mir in den letzten Tagen musikalisch alles so untergekommen ist.

Da wäre z.B. das neue Metronomy Album, welches mal wieder ganz hervorragend ist. Und über das ich mich geärgert habe, weil das Vinyl nicht unter 25,-€ zu bekommen ist, womit dann so langsam meine Schmerzgrenze erreicht ist. Doof!

Nicht doof ist das Video zu „Night Owl“, das die Briten gestern vorgestellt haben. Toller Song mit einem tollen Video, bei dem Quentin Dupieux aka Mr. Oizo Regie geführt hat.

Metronomy: Webseite / Facebook
Foto: Gregoire Alexandre

Hanni El Khatib – Come Down & Paralyzed

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Die letzten beiden Alben von Hanni El Khatib, großartiger Garagenrocker aus LA, habe ich sehr in mein Herz geschlossen. „Head In The Dirt“ erschien 2013 und „Moonlight“ im letzten Jahr.

In diesem Jahr hat Herr Khatib zwei EPs „Savage Times Vol.1 & 2“ über seine Bandcampseite veröffentlicht. Beide EPs umfassen je 3 Songs. Von der 2. EP stammt der unten eingebettete Song „Paralyzed“, ein ganz wunderbar fluffiger Sommertrack, der zu Beginn sehr an Phoenix erinnert, und an dem ich mich gerade nicht satt hören kann.

„Come Down“ ist der neueste Streich, der Song erschien gestern ebenfalls auf der Bandcampseite. Nicht ganz so groovy wie „Paralyzed“, eher laid back, aber extrem lässig.

Hanni El Khatib: Webseite / Facebook / Bandcamp

Kommando Kant – Wimpergeklimper

Kommando Kant

Oh wie schön, frischer, deutschsprachiger Indierock mit einer ordentlichen Prise Punkrock! Das sind Kommando Kant, ein Quartett aus Hamburg mit Wurzeln im nordfriesischen Husum. Das klingt melodiös, schroff und schick.

„Wimpergeklimper“ heißt der erste kraftvolle Vorgeschmack vom demnächst erscheinenden Debütalbum. Ein klasse Song mit super Arrangement, schönen Riffs und Ausbrüchen an den richtigen Ecken!

Das Album „Ziehen Sie ’ne Nummer“ erscheint am 12. August. Produziert hat das Ganze Hauke Albrecht, der bereits Band wie Captain Planet oder Findus den letzten Feinschliff gab.

Im August sind die Jungs auf Tour:

12.08.2016 Hamburg − Hanseplatte (Album-Releasekonzert)
13.08.2016 Süderstapel − Rock an der Eider
15.08.2016 Hannover − Kulturpalast Linden
16.08.2016 Köln − Blue Shell
18.08.2016 Dresden − Club 11
19.08.2016 Kiel − Schaubude

Kommando Kant: Webseite / Facebook

Crocodiles – Telepathic Lover

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Die Crocodiles sind eine fleißige Band. Das Glampunk-Duo aus San Diego hatte gerade erst im letzten Jahr mit „Boys“ das 5. Album innerhalb von 6 Jahren rausgebracht. Heute hat die Band bekannt gegeben, dass das nächste Album „Dreamless“ auch schon wieder fertig ist und am 21. Oktober erscheinen wird.

Wie es sich für so eine Ankündigung gehört, gibt es auch den ersten neuen Song zu hören. In „Telepathic Lover“ werden die Verzerrer zurückgefahren und auch der Hall für Crocodiles-Verhältnisse eher dezent eingesetzt. Dem Song tut das gut, denn so schält sich die tolle Melodie deutlicher heraus. Der Song kommt geradezu leichtfüßig daher. Toll!

Crocodiles: Webseite / Facebook

The Academic – Mixtape 2003

The Academic

The Academic aus Dublin haben mit ihrer Debut-EP „Loose Friends“, welche Ende letzten Jahres erschien, und ihren wohl mitreißenden Liveauftritten (unter anderem im Vorprogramm von Noel Gallagher und den Circa Waves) in ihrer Heimat und in Großbritannien für einiges Aufsehen gesorgt.

Jetzt steht die nächste Single an. „Mixtape 2003“ erscheint am 12. August, kann aber jetzt bereits auf Soundcloud goutiert werden. Schicker Uptempo-Britpop, durchaus zu vergleichen mit den bereits erwähnten Circa Waves oder z.B. Ash.

The Academic: Facebook

Bells and Robes feat. Miranda Realino – Dreamin

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Heute gibt es einmal wunderbaren Downbeat auf die Ohren. Passt hervorragend zu lauen Sommerabenden.

„Dreamin“ heißt der Song und kommt von Bells And Robes, die sich für den Song gesangliche Unterstützung von der Sängerin/Songwriterin Miranda Realino geholt haben. Das Duo Bells And Robes kommt aus Atlanta, Georgia, und Ihre Musik besteht aus elektronischen Soundscapes zu denen Luke Sipka Keyboard spielt und Dean Spaniol an den Drums sitzt und eine Samplemaschine triggert. Heraus kommt tolle Musik, die mich angenehm an Morcheeba oder Zero 7 erinnert.

„Dreamin“ stammt von „How Could We Have Known?“, der kommenden EP des Duos. Den instrumentalen Titeltrack (der an Kid Loco erinnert) kann man sich bei Soundcloud kostenlos runterladen.

Bells And Robes: Webseite / Facebook

Trentemøller – River In Me

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„River In Me“ heißt die neue Single von Anders Trentemøller. Sie erschien am Freitag. Der dänische Produzent hat alle Instrumente selbst eingespielt, der Gesang stammt von Savages Sängerin Jenny Beth.

Mit „River In Me“ liefert Trentemøller ein Post-Punk-Wave-Feuerwerk ab. Der Song ist ein absoluter Knaller!

Das „Fixion“ erscheint am 16.09.2016 auf Trentemøller´s Label In My Room. Via Bandcamp kann man es in diversen Formaten vorbestellen.

Trentemøller: Webseite / Facebook
Foto: Sofie Nørregaard

Nice As Fuck – Door (+ Albumstream auf Spotify)

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Nice As Fuck ist die neue Band von Jenny Lewis, zu der weiterhin Tennessee Thomas (The Like) und Erika Spring (Au Reoir Simone) gehören.

Vor ein paar Tagen ein erster, ganz toller Song namens „Door“ und jetzt, wie aus dem Nichts, ein komplettes Album. Das hat 9 Songs und ist gerade mal knapp 26 Minuten lang. Die haben es aber in sich. Auf ihrem Facebookprofil gibt die Band als Einfluss ESG an, was man an dem bis aufs Nötigste reduziertem Sound hört. Ein dominanter trockener Bass, ebensolche Drums und natürlich der Gesang von Frau Lewis. Mehr braucht es nicht. Dadurch können sich die Songs nicht verstecken, und das großartige, mitreißende Songwriting tritt voll zutage.

Über die Bandwebseite kann man ab sofort das Vinyl bestellen, welches dann Ende August versendet wird. Den Download gibt es sofort. Ich schwanke noch, denn nach Deutschland werden knapp 19 EUR Versand fällig, was schon ziemlich reinhaut.

Nice As Fuck: Webseite / Facebook