Autor: Mathias

  • The Regrettes – Hot

    The Regrettes

    Und weiter geht’s mit schönem Punkrock!

    The Regrettes hatte ich für Euch gerade erst Anfang August hier im Blog. Der Vierer aus LA hat jetzt eine neue Single.

    „Hot“ heißt der neue Song, und selbstverständlich ist der Titel Programm! Der klassische Rock’N’Roll schlummert immer noch unter der Decke, doch insgesamt geht der Sound mehr in Richtung von Riot Grrl Bands oder dem rotzigen Sound der Distillers. Klingt auch super, und ich bin mal gespannt auf das Album, welches im Januar folgen soll.

    The Regrettes: Webseite / Facebook

  • Maadwest – Skateboard

    maadwest

    Es ist mal wieder Zeit für schönen kalifornischen Punkrock. Gute Laune, Sommer, Surfen, Skateboarding! „Skateboard“ heißt denn auch der Song von Maadwest aus Los Angeles, ein kraftvoller, rotziger Zweieinhalbminüter, der mich mit seiner Energie an die Japandroids erinnert.

    Maadwest ist das musikalische Kind des Musikers Matty McNamara. Am 1. Juli erschien das Album „I Can’t Believe We’re All Idiots“, das Matty fast im Alleingang eingespielt hat, und dass man auf der Bandcampseite von Maadwest erwerben kann. Es erweitert den sonnigen Punkrock von der amerikanischen Westküste mit der Energie und Roheit von Bands wie den bereits erwähnten Japandroids oder auch Hüsker Dü! Gefällt sehr!

    Maadwest: Webseite / Facebook / Bandcamp

  • Polyvinyl Records wird 20 – Coveralbum & kostenloser Sampler

    Polyvinyl turns 20

    Das tolle Label Polyvinyl, das uns mit großartiger Musik von so klasse Bands wie Alvvays, Beach Slang, Deerhoof, Japandroids, of Montreal, Someone Still Loves You Boris Yelzin, Xiu Xiu und vielen mehr versorgt, feiert sein 20-jähriges Jubiläum und liefert uns zu diesem Anlass diverse schöne Goodies.

    Neben einem Skateboard, einem limitierten Poster und einem T-Shirt gibt es das wunderschöne Vinyl „Polyvinyl Plays Polyvinyl“, auf dem Künstler aus dem Labelkatalog andere Polyvinylkünstler gecovert haben. Für die Leute ohne Plattenspieler gibt es natürlich  auch eine digitale Version des Albums. Erscheinen wird das Album im November.
    Vier der Songs hat das Label bei Soundcloud hochgeladen. Alleine das Japandroids Cover von Beach Slang ist ein Knaller!

    Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Sampler mit 44 (!) Songs, den man sich über das Bandcampprofil des Labels runterladen kann. Auf dem Sampler sind ganz prima Songs mit drauf. Hört selbst (Anspieltipps von mir sind Rainer Maria, Japandroids, STRFKR, Casiokids, Alvvays, The Dodos):

    Polyvinyl Records: Webseite / Facebook / Bandcamp

  • Motorama – Tell Me

    motorama-tell-me

    Das klingt doch wie Joy Division/New Order/The Cure/Interpol. Jedes Mal ertappe ich mich beim Vergleich, wenn ich Motorama höre. Dabei wird man der Combo aus dem russischen Rostow am Don damit nicht wirklich gerecht. Ihre Songs erinnern mich immer wieder an eine der genannten Bands, aber… irgendwas ist da im Sound, dass mich immer wieder fasziniert und die Band unverkennbar macht. Ich glaube, das es der Schmiss in ihrer Musik ist, der mir bei aller Melancholie immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert und die Beine zucken lässt.

    Vor ein paar Tagen haben Motorama ihr 4. Album angekündigt. „Dialogues“ wird am 21. Oktober wieder auf Talitres Records erscheinen. Das formidable und, äh, schmissige „Tell Me“ darf man sich vorab anhören.

    Motorama: Webseite / Facebook
    via NEØLYD

  • Yak – Heaven’s Above

    Yak Graffiti - Credit Jibber

    Das Londoner Trio Yak, das ich im Juni bereits einmal mit einem Song hatte, hat heute eine tolle neue Single rausgehauen. „Heavens’s Above“ heißt das mitreißende Stück Rockmusik. Der Song strotzt nur so vor Energie. Was für ein geiler, kraftvoller Gitarrensound! Bäm!

    Produziert wurde „Heaven’s Above“ übrigens von Steve Mackey, der selbiges schon beim Debüt der Palma Violets tat und auch M.I.A. und Florence & the Machine produzierte. Und er war der Bassist von Pulp.

    Für alle Hamburger (und natürlich alle anderen die zum Festival fahren): Yak spielen auf dem Reeperbahnfestival.

    Bei Youtube ist das Video mal wieder gesperrt, bei Vevo geht’s. Ich hoffe, das klappt mit dem Einbetten, sonst ist hier der Link.

    Yak: Facebook
    Foto: Jibber

  • Get Inuit – Teriyaki

    Get Inuit

    Letzten Freitag erschien die neue Single der aus dem britischen Kent stammenden Pop-Punker Get Inuit.

    Nach 2 EPs und diversen anderen Singles arbeitet das Quartett derzeit an seinem Debütalbum. „Teriyaki“ stammt aus den dazugehörigen Aufnahmessions. Der Song ist ein wunderbarer Gute-Laune-Macher, voller Melodie und Uuhs und Aahs. Powerpoppunk at its best!

    Get Inuit: Webseite / Facebook

  • Tetish – Luck

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    Ende Juni hatte ich das Tel Aviver Tetish schon mal mit dem tollen Song „Shipwreck“ hier im Blog. Mittlerweile ist das Debütalbum des Pop-Duos erschienen, und zum Opener „Luck“ gibt es ein schickes Video.

    „Luck“ ist dramatisch, dicht, äußerst groovy und mit dem Gitarrensound rockt der Song auch ordentlich! Und er hat Handclaps; mit denen kriegt man mich ja eh!

    Tetish: Webseite / Facebook / Bandcamp

  • WHARVES – It’s You

    Wharves

    Woohoo! Da ist sie, die tolle Überraschung am Dienstag Abend im Mailpostfach. Die WHARVES sind ein australisches Quartett bestehend aus den Musikern Matthew Collins (vocals, guitar), Mike Watson (guitar), Scott Finch (Bass) und Fraser Rojo Perrott (Drums).

    Für Ihre Single „It’s You“ haben die vier sich mit dem Produzenten Steven Schram (San Cisco, Tiny Little Houses) und dem Master Engineer Steve Smart (DZ Deathrays, DMA’s) zusammen getan. Für das dazugehörige psychedelische Video zeichnet sich der New York Videokünstler Yoshi Sodeoka verantwortlich, der schon für Tame Impala, Yeasayer und auch Digitalism Videos gemacht hat. Tolle Unterstützung für eine Band, die noch gar kein Label hat. Ich bin allerdings sicher, dass sich dies bald ändern wird

    Denn „It’s You“ ist ein äußerst vielversprechender Knaller von einem Song! Das klingt wie eine ziemlich aufregende Mischung aus Interpol, frühen Bloc Party und noch ein paar Bands, die mir gerade vor Begeisterung nicht einfallen. Dies ist ein verdammter, unglaublich tanzbarer Hit!

    WHARVES: Webseite / Facebook

  • Mountain – Hawking

    Mountain

    Postrock ist ja immer so eine Sache für mich. Das ist mir oftmals zu anstrengend, zu langatmig, zu lang. Aber zwischendurch kommt immer wieder was daher, was mich packt. Und das geht dann für eine Zeit auf Repeat und wandert immer wieder mal auf die Anlage. Zum Beispiel Mogwai, oder Godspeed You! Black Emperor.

    Jetzt ist es wieder so weit, eine Band aus dem österreichischen Villach lässt mich meine gewohnten Hörpfade verlassen und scheucht mich auf neues Terrain: Mountain! Das Quartett (Quintett? Sextett?) um den Gitarristen Philipp Otte erzählt mit seiner instrumentalen Musik sehr spannende Geschichten.

    Diese Woche, am 9. September, erscheint ihr Album „Evolve“, von dem der hier vorgestellte Song „Hawking“ stammt. Ein acht Minuten langes Epos, dass alles hat, um mich die ganze Zeit bei der Stange zu halten. Der Song ist ein Monument. Laut, leise, luftig, schwer (!), dynamisch! Und ungefähr bei der Hälfte des Songs denkt man schon, er ist zu Ende, doch dann setzt der Bass in bester Tool-Manier wieder ein, und ich bin hin und weg!

    Bei Pretty In Noise gibt’s das komplette Album im Vorabstream sowie eine ausführliche Kritik.

    Mountain: Webseite / Facebook / Bandcamp

  • Juice – Angel Of The Azure

    Juice

    Die Mühlen mahlen bei Juice sehr langsam. Vor ca. 2,5 Jahren erschien ihr erster Song „Sugar“ und vor gut einem Jahr der 2.Song „Acid Kids“.

    Heute hat die Band aus Birmingham tatsächlich den 3. Song veröffentlicht. Und auch „Angel Of The Azure“ ist großartig und huldigt dem Britpop der 90er.

    Ich wiederhole hiermit meinen Wunsch aus dem letzten Jahr:
    Jetzt muss diese großartige Band nur mal das Tempo erhöhen und ein Album oder zumindest eine EP nachschieben!

    Juice: Facebook / Soundcloud