Autor: Mathias

  • NAP – Ungeheuer

    Wenn die Gitarren schwer und groovy sein sollen, dann ist das Berliner Label Noisolution immer eine gute Anlaufstelle. Neu im Portfolio hat das Label die Band NAP. Diese stammt aus dem doch eher ländlichen Oldenburg, wo man augenscheinlich ausgiebig Zeit hat, zu jammen und zu jammen und zu jammen, und um dann aus den Jams Songs und respektive ein Album zu schälen.

    Das Trio selber beschreibt bei Facebook seine Musik als Heavy Psychedelic Rock. Ja. Und Stoner und ein bisschen Doom! Kann man gut hören beim Song „Ungeheuer“, der ein ebensolches ist, und zu dem Anfang des Jahres ein Video erschien! Und wenn man nach knapp 3 Minuten instrumental schon mal ordentlich durchgewalkt wurde, dann kommt der mächtige Gesang!

    Das Album „Villa“ erscheint am 24. Februar auf Noisolution. Und im März sind die Jungs noch unterwegs, hier die Tourtermine:

    04.03. – D – Lübeck – Treibsand (w/ Orango)
    09.03. – D – Oldenburg – MTS Sound (w/ Mountain Witch)
    11.03. – D – Osnabrück – Bastard Club (w/ Mother’s Cake)
    12.03. – D – Göttingen – Exil (w/ Mother’s Cake)
    14.03. – D – Hannover – Lux (w/ Mother’s Cake)
    15.03. – D – Bielefeld – Forum (w/ Mother’s Cake)
    22.03. – D – Hamburg – Kleiner Donner (w/ Mother’s Cake)
    24.03. – D – Berlin – Musik & Frieden (w/ Mother’s Cake)

    NAP: Webseite / Facebook

  • Febueder – Chimes

    Vor etwas über drei Jahren schrieb ich über Febueders Song „Alligator“. In meinem Post erwähnte ich alt-J als Referenz, denn der Song erinnerte mich vom Aufbau und Intonierung an die Experimentalpopper. Damals stand die erste EP „Soap Carv“ in den Startlöchern, von der ich nach wie vor angetan bin. Ein Jahr später folgte noch eine EP, dann wurde es erstmal ruhig um die Band.

    Jetzt meldet sich das Trio aus Ascot mit einem neuen Bassisten zurück, und ich habe beim Hören von „Chimes“ eine neue, nicht minder interessante Referenz im Sinn. Der Grundgroove, die atmosphärische Dichte und der Gesang erinnern mich sehr an die Foals. Was ja nichts Schlechtes ist, im Gegenteil.

    Ein toller Song und Vorbote einer neuen EP, die noch dieses Frühjahr erscheinen soll.

    Febueder: Webseite / Facebook / Bandcamp

  • Love A – Nichts ist leicht

    „Aber es ändert sich so gar nichts“ schleudern uns Love A im Refrain ihrer neuen Single „Nichts ist leicht“ entgegen. Auch wenn das anders gemeint ist, in meiner Rezeption zur Band passt das ganz hervorragend. Denn auch in diesem Song schafft die Band etwas, für das ich sie seit dem ersten Album bewundere und liebe. Sie macht angepisst sein tanzbar und sexy!

    Das neue Album heißt „Nichts ist neu“ und erscheint am 12. Mai. Im selben Monat sind Love A auf Tour:

    11.05.2017 – Münster – Gleis 22
    12.05.2017 – Nürnberg – Desi Nürnberg
    13.05.2017 – Berlin – Festsaal Kreuzberg
    24.05.2017 – Hamburg – Molotow​
    25.05.2017 – Düsseldorf – zakk Düsseldorf
    26.05.2017 – Wiesbaden – Schlachthof Wiesbaden
    27.05.2017 – Leipzig – Conne Island

    LOVE A: Webseite / Facebook

  • Circa Waves – Fire That Burns

     

    In einem Monat, nämlich am 10. März, erscheint das neue Album „Different Creatures“ der Circa Waves. Einen Song hatte uns die Band aus Liverpool bereits vorgestellt, heute erschien das Video zur 2. Single.

    „Fire That Burns“ heißt der neue Song, in dem sich eine eher sanfte, melodiöse Strophe mit einem kraftvollen Refrain abwechselt. Toller Song!

    Für den Clip im Giallo-Horror-Stil konnte die Isaac Hempstead Wright gewinnen, den Ihr bestimmt als Bran Stark aus „Game Of Thrones“ kennt. Und Frontmann und Sänger Kieran Shudall mimt einen typischen B-Movie-Bösewicht.

    Auf Tour kommen die Circa Waves auch. Im April gastieren sie für vier Termine in Deutschland:

    • 18.04.2017 – Hamburg, Molotow
    • 19.04.2017 – Berlin, Privatclub
    • 25.04.2017 – München, Kranhalle
    • 26.04.2017 – Köln, MTC

    Circa Waves: Webseite / Facebook
    Foto: Joost Vandebrug

  • The Away Days – Downtown

    Im Dezember hatte ich The Away Days zuletzt mit dem sehr schönen „Places To Go“ hier im Blog. Jetzt steht der Release des Debütalbums an, und die Band hat heute mit „Downtown“ den ganz tollen Opener des Albums vorgestellt, der ziemlich funky daher kommt.

    Die Band aus Istanbul spielt einen wunderbaren Dreampop/Shoegaze und wird in Großbritannien hoch gehandelt. So hat der Independent sie auf seine Ones To Watch Liste gesetzt.

    Das Album „Dreamed At Dawn“ erscheint am 17.02.

    Im März kommt die Band für ein paar wenige Livetermine nach Hamburg und Berlin:

    • 22.03.2017 – Berlin – Monarch
    • 23.03.2017 – Hamburg – Hafenklang
    • 24.03.2017 – Berlin – Soho House

    The Away Days: Webseite / Facebook

  • Mark Lanegan Band – Nocturne

    Ich habe ihn einmal live gesehen, damals noch mit seiner Band Screaming Trees im Vorprogramm von Alice In Chains. Und er hat mich damals schon umgehauen. Er hat eine der eindruckvollsten Stimmen im Indierockzirkus. Die Rede ist von Mark Lanegan.

    Unglaublich, wo der Mann im Anschluss Bandmitglied war (u.a. Queens of the Stone Age, The Gutter Twins) und mit wem er alles zusammengearbeitet hat (mit allen irgendwie, wenn man sich den Auszug an Kollaborationen im Wikipediaeintrag ansieht).

    Am 28. April wird sein neues Soloalbum erscheinen. „Gargoyle“ heißt das Werk mit 10 Songs, welches er unter anderem mit der Unterstützung von  Josh Homme und Greg Dulli aufgenommen hat. Das erste Stück, das Herr Lanegan uns vorstellt, heißt „Nocturne“. Es ist großartig! Erhaben!

    Im Sommer ist Mark Lanegan auf Europatour. Am 26. Juni wird er im Docks in Hamburg gastieren.

    Mark Lanegan Band: Webseite / Facebook

  • School of X – Words

    School of X ist das Soloprojekt des dänischen Drummers Rasmus Littauer. Den kennt Ihr vielleicht nicht, seine Künste am Schlagwerk habt Ihr aber unter Umständen schon gehört, denn er hat die Drumsticks bereits für Reptile Youth, Asteroids Galaxy Tour, Major Lazer and MØ geschwungen.

    Mit „Words“ präsentiert er uns einen formidablen Elektropopsong, wie er eigentlich nur aus Dänemark kommen kann. Schicke Synths, schicker Gesang und natürlich das Drumming von Littauer bilden einen leicht verschleppten, sehr schönen Song.

    School of X – Facebook

  • Lowws – Okami

    Blending soundscapes with melodic hooks and a healthy dose of shoegaze and math.

    Am 28. April wird das aus Oxford kommende Sextett Lowws seine Debüt-EP veröffentlichen. Den ersten Song der EP hat die Band vor ein paar Tagen veröffentlicht, und der gefällt mir ausgesprochen gut.

    „Okami“ ist einer dieser Songs, die zu Hause auf dem Sofa und auf der Indietanzfläche ganz wunderbar funktionieren. Leicht verträumt mit flirrender Gitarre und sanftem Gesang, während die Drums sich scheinbar zurückhalten, den Song aber klasse antreiben.

    Bei Bandcamp gibt es den Song zum Paywhatyouwant-Tarif.

    Lowws: Facebook / Bandcamp

  • Childcare – Kiss?

    Im November hatte ich Childcare mit  dem Song „Film Club“ schon im Blog. Bandleader Ed Cares arbeitet(e?) als Nanny in London und von ihm betreute Kids ermutigten ihn dazu, eine Band zu gründen und seine Lieder zu veröffentlichen.

    Hiermit danke ich diesen kleinen Musiksachverständigen. „Film Club“ war schon super. „Kiss?“ ist noch besser! Alleine der Songanfang mit dem zweistimmigen Gesang, der Highhat und der Auflösung im Uptempobeat ist Gold wert!

    Ed selber notiert zum Song (auch Gold wert):

    ‚This inspiration for this new song is as follows… I was waiting to pick the girl who I nanny for up from school and I went to say hi to a couple of Mums in the playground. I don’t usually kiss them hello but for some reason this time I decided I would. I leaned into Mum #1 and kissed on each cheek (posh school) then went to kiss greet Mum #2. However just before I did this, unbeknownst to me she leant down to get something from her bag. So then I was left hovering forwards and bent over her mid air whilst she fished for something on the ground. I gave it about 4 seconds, beginning to sweat and blush and decided to the only way out was to meekly pose the question: ‚Kiss?‘. Then she stood up and she kissed me hello on the cheek and I felt very stupid.‘

    Childcare: Facebook

  • Moon Duo – Cold Fear

    Diesen Freitag erscheint „Occult Architecture Vol. 1“, das neue Album von Moon Duo. Das tolle „Creepin’“ von diesem Album hatte ich bereits vorgestellt.

    Seit gestern gibt es als nächsten Teaser das sehr tolle Video zum sehr tollen „Cold Fear“. Der psychedelische Song entfaltet von Beginn an eine hypnotische Wirkung, hat eine großartige, leicht unterschwellige Fuzzgitarre und einen klasse Synthesizersound.

    Moon Duo: Webseite / Facebook
    Foto: Howard Wise

    via NEØLYD